Die Revolution der Selbstlosen

Von Natur aus ist der Mensch gar nicht so übel wie wir zur Zeit erleben. Und die Wissenschaft zeigt uns, dass sich Selbstlosigkeit sogar erlernen lässt. Ich finde, das ist ein Thema, das gut zu allem passt was generell mit Beziehungen untereinander zu tun hat.

ARTE zeigte diese Dokumentation bereits am 26. Februar. Doch wer selbst die Wiederholung verpasst hat, der kann sich den Film als DVD mit diesem Link bestellen: Die Revolution der Selbstlosen

Das vorher hier eingefügte Video wurde vom Netz genommen. Der Film ist jetzt nur noch über DVD zu sehen.

Selbstbezogenheit, Materialismus und Geldgier: Ist das wirklich das Wesen der Menschen? Forschungsergebnisse widerlegen die These von einem universellen Egoismus. “Homo homini lupus est – der Mensch ist dem Menschen ein Wolf, schrieb der englische Philosoph Thomas Hobbes. Die Geschichte der Menschheit scheint diese Aussage zu bestätigen. Doch immer mehr Wissenschaftler stellen diese pessimistische Sichtweise der menschlichen Natur in Frage. Psychologen, Neurowissenschaftler und Primatenforscher haben herausgefunden, dass Mitgefühl, Altruismus, Hilfsbereitschaft und die Fähigkeit zur Kooperation durchaus grundlegende, angeborene Wesenszüge des Menschen sind. Manche Ökonomen setzen jetzt große Hoffnungen in die Wandlungsfähigkeit unserer Gesellschaft. Die Filmemacher Sylvie Gilman und Thierry de Lestrade haben Wissenschaftler bei ihren Forschungsarbeiten begleitet: Ausgangspunkt sind entwicklungspsychologische Studien, die bereits im Babyalter ansetzen. “Es wird der Tag kommen, an dem Kinder Meditationsklassen besuchen werden, wo sie Achtsamkeit und Freundlichkeit trainieren, so wie heute Sport unterrichtet wird”, sagt Richard Davidson von der University of Wisconsin.

Diese sehr interessante Dokumentation ist bestellbar bei AMAZON: Die Revolution der Selbstlosen